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ἀνόπαια

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Pape

Od. 1.320 ἀπέβη γλαυκῶπις Ἀθήνη, ὄρνις δ' ἃς ἀνόπαια διέπτατο, verschieden erklärt. Aristarch, behaupten die Scholl., habe ἀνόπαια betont u. das Wort als Namen einer Art Vogel betrachtet, sich berufend auf Od. 3.372 ἀπέβη γλαυκῶπις Ἀθήνη φήνῃ εἰδομένη. Herodian soll, nach den Scholl. u. Eust. p. 1419.34 ἀνοπαῖα betont u. das Wort für ein als advb. gebrauchtes neutr. plur. angesehn haben mit der Bdtg ἀοράτως, ungesehn. Vgl. Apoll. Lex.Hom. p. 36.30. Einige, sagt Eust., erklärten das Wort durch ἀνωφερής, aufwärts, indem sie sich auf Empedocl. (frgm. ed. Stein p. 52) beriefen, welcher vom Feuer gesagt habe καρπαλίμως δ' ἀνόπαιον. Auch vergleicht Eust. eine Stelle des Her. (7.216), wo Ἀνόπαια Name eines Gebirges u. Gebirgsweges ist. Im Hom. betont Bekker (sowohl in der Ausgabe von 1858 als in der von 1843) ἀνοπαῖα.
Pape, Griechisch-deutsches Handwörterbuch (3. Aufl., 1914)
See also: Ἀνόπαια
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