{
    "meta": {
        "serviceProvider": {
            "name": "Berlin-Brandenburg Academy of Sciences and Humanties, TELOTA - IT\/DH",
            "link": "https:\/\/www.bbaw.de\/en\/bbaw-digital\/telota"
        },
        "dataProvider": {
            "name": "Classical Language Dictionary",
            "link": "https:\/\/cld.bbaw.de"
        }
    },
    "query": {
        "self": "https:\/\/cld.bbaw.de\/api\/dictionary\/lemma\/%CE%BD%CE%B5%CC%81%CF%80%CE%BF%CE%B4%CE%B5%CF%82?language=grc&options=case-sensitive",
        "searchDate": "2026-04-17 19:28:49",
        "searchFor": "lemma",
        "searchTerm": "νέποδες",
        "language": "GRC",
        "options": {
            "strict": true,
            "case-sensitive": true,
            "regex": false,
            "simplified": false
        }
    },
    "data": [
        {
            "lemma": "νέποδες",
            "meanings": 1,
            "language": "grc",
            "descriptions": [
                {
                    "dictionary": "Pape",
                    "reference": "Pape, Griechisch-deutsches Handwörterbuch (3. Aufl., 1914)",
                    "source": null,
                    "description": "οἱ, so heißen bei Hom. <i>Od<\/i>. 4.404 <i>die Robben<\/i>, φῶκαι νέποδες καλῆς Ἁλοσύδνης, was schon die Alten auf drei verschiedene Arten erklären, indem sie es<br\/>   <b>1)<\/b> von νή u. πούς ableiten, wie Apion, also = ἄποδες, die Fußlosen ; aber sonst erscheint νη nie in νε verkürzt.<br\/>   <b>2)<\/b> von νέω (νήχομαι), wie Apoll. <i>Lex. Hom<\/i>. u. <i>EG<\/i>. p. 405.49, = νηξίποδες, Schwimmfüßige, mit Floßfüßen, Schol. αἱ διὰ τοῦ νήχεσθαι τὴν πορείαν ποιούμεναι. Dieser Deutung folgend nennen sp.D. alle Fische u. Wassertiere übh. νέποδες, Satyr. 1 (VI.11), Opp. <i>C<\/i>. 384 u. Nic. <i>Al<\/i>. 468, 485. Bei <i>H.h. Apoll<\/i>. 78 ἕκαστά τε φὖλα νεπούδων ist diese Form sehr auffallend, u. die Lesart wahrscheinlich verderbt.<br\/>   <b>3)<\/b> Eust. endlich sagt, daß, κατὰ γλῶττάν τινα, νέποδες = τέκνα seien, die Kinder, junge Brut. Diese in der homerischen Stelle vielleicht unwahrscheinliche Deutung paßt aber entschieden auf viele Stellen der alexandrinischen Dichter, die das Wort wie das lat. <i>nepotes<\/i> brauchen, und wahrscheinlich dies mit dem griechischen νέος verbanden, wie das auch erwähnte νεόποδες zeigt, vgl. Ap.Rh. 4.1745, Theocr. 17.25, Cleon. in <i>EM<\/i>. p. 389.28. – Spätere Gramm. hoben wieder das πούς mehr hervor u. meinten, wie Orus, <i>EM<\/i>. p. 601.29, daß die Kinder so hießen, weil sie die Füße noch nicht gebrauchen könnten, u. kamen so auf die erste Erkl. zurück. – Der sing. νέπους steht Callim. frg. 77 ; νέπος u. acc. νέποδα, für »Fisch«, steht in einem Epigr. bei <font color='green'>Schaefer<\/font> zu Greg.Cor. p. 682."
                }
            ]
        }
    ]
}