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Für κνίσῃ gab es im Altertum eine Lesart κνίση, welche den Vorzug hat, daß sich δίπτυχα besser an κνίση anschließt als an κνίσῃ ; dies κνίση ist nämlich accusat. plural. neutr. von τὸ κνῖσος, Nebenform zu ἡ κνίση ; den singul. τὸ κνῖσος wiesen die Alten bei einem Komiker nach, τὸ κνῖσος ὀπτῶν ὀλλύεις τοὺς γείτονας (<font color='green'>Meineke<\/font> <i>F. C. G<\/i>. IV p. 687 Anonym. no 335a); also bei Homer κατά τε ἐκάλυψαν τὰ κνίση, sie legten die Fetthaut herum, ποιήσαντες δίπτυχα (τὰ κνίση), nachdem sie dieselbe in zwei Lagen gebracht hatten. S. über alles dieses <i>Scholl. BL Il<\/i>. 2.423, wo die Lesart (τὰ) κνίση dem Aristarch zugeschrieben wird, eine Nachricht, die ihre Bestätigung durch <i>Scholl. Aristonic<\/i>. 21.363 erhält. Hier sagt der Dichter ὡς δὲ λέβης ζεῖ ἔνδον, ἐπειγόμενος πυρὶ πολλῷ, κνίσην μελδόμενος ἁπαλοτρεφέος σιάλοιο, var. lect. κνίσῃ, κνίσης und κνίση. Das Letztere, (τὰ) κνίση, accusat., erkennt Aristonic. als Aristarchs Lesart an : μελδόμενος : (ἡ διπλῆ,) ὅτι ἀντὶ τοῦ μέλδων, τήκων τὰ κνίση, παθητικὸν ἀντὶ τοῦ ἐνεργητικοῦ. In derselben Stelle legt Didymus dem Aristarch die Lesart κνίσην bei, κνίσην : οὕτως Ἀρίσταρχος· ἄλλοι δὲ κνίσης, <i>Schol. A<\/i> und in einem andern ebenfalls aus Didymus Werke geflossenen <i>Schol. A<\/i> γράφουσι δέ τινες κνίσην σὺν τῷ ν· οὕτως γὰρ καὶ Ἀρίσταρχος, καί φησιν, ὅτι ἀντὶ τοῦ τηκόμενος, ὅπερ ἰσοδυναμεῖ τῷ τήκων, und noch einmal in einem ebenfalls Didymeischen Scholium B, σὺν τῷ ν Ἀρίσταρχος. Der Widerspruch zwischen Didymus und Aristonicus verschwindet, wenn man bedenkt, daß Aristonicus lediglich die zweite Homerausgabe Aristarchs erklärt, s. <font color='green'>Sengebusch<\/font> <i>Homer. diss<\/i>. 1 p. 34. In dieser also war an den hier besprochenen Stellen κνίση als neutr. plur. geschrieben. Die erste Ausgabe Aristarchs hatte <i>Il<\/i>. 21.363 κνίσην, an den übrigen Stellen κνίσῃ. Dieser Sachverhalt leuchtet auch aus dem Eingange des <i>Scholiums BL Il<\/i>. 2.423 hervor, wo es heißt, Aristarch habe κνίση als neutr. plur. geschrieben, obgleich er vorher behauptet habe, diese Kontraktion komme bei Homer nicht vor : κα τά τε κνίση ἐκάλυψαν : Ἀρίσταρχος τὰ κνίση οὐδετέρως ἀκούει, καί τοι εἰπὼν οὐδὲν ἀδιαίρετον εἶναι τῶν εἰς ōς ληγόντων οὐδετέρων παρ' Ὁμήρῳ κατὰ τὸ πληθυντικόν· τείχεα γὰρ καὶ βέλεα λέγει. ἀλλ' ὥσπερ τὰ τεμένη ἀδιαιρέτως εἴρηκεν, ὡς τὸ »Τηλέμαχος τεμένη νέμεται (<i>Od<\/i>. 11.185)«, οὕτω καὶ τὰ κνίση. Bei <i>Od<\/i>. 11.185 gibt es folgende zwei Scholien : 1) τεμένη : Ἀρίσταρχος τεμένεα, 2) τεμένη : σεσημείωται τὸ ὄνομα ἀδιαιρέτως ἐξενεχθέν. Das zweite Scholium ist zweifellos aus Aristonicus, welcher nur die zweite Ausgabe Aristarchs berücksichtigte und die Diple erklärte, welche in dieser Ausgabe hier wegen des kontrahierten τεμένη stand. Das erste Scholium ist eben so zweifellos aus Didymus, welcher auch hier die Lesart, welche Aristarchs Text nur in der ersten Ausgabe hatte, das unkontrahierte τεμένεα, für die einzige Aristarchische Lesart hielt, gerade wie <i>Il<\/i>. 21.363 κνίσην. Woher in beiden Fällen die Unkenntnis des Didymus rührte, läßt sich hier ohne zu große Weitläuftigkeit nicht genau erklären. Es genüge anzudeuten, daß Didymus auch sonst vielfach schlechter unterrichtet war als Aristonicus, dessen Werk er nicht kannte, ohne Zweifel weil er vor ihm schrieb. Was <font color='green'>Lehrs<\/font> über die so sehr große Genauigkeit und die umfassend gründlichen Aristarchisch-Homerischen Studien des Didymus sagt, Aristarch. p. 18 sqq, ist unrichtig. Didymus der Alleswisser und Vielschreiber arbeitete flüchtig, schöpfte aus Quellen zweites Ranges und steht in jeder Hinsicht tief unter Aristonicus. – Nach Homer erscheint διπτυχής bei Aristotel. <i>H.A<\/i>. 3.5.2, νεῦρον διπτυχές. – Herodot. 7.239 δελτίον δίπτυχον ; Hesych. Διθύροις· διπτύχοις, Δίθυρον· γραμματίδιον διπτυχον, Κλισιάδες· αἱ δίπτυχοι θύραι. – Oefters = <i>doppelt<\/i> : Soph. ap. <i>Scholl. Pind. N<\/i>. 6.90 (frgm. 164 <font color='green'>Dindorf<\/font> ed. Oxon.) δίπτυχοι ὀδύναι ; Eur. <i>Ion<\/i> 1010 δίπτυχον δῶρον ; Orest. 633 διπτύχους ὁδούς ; Ar. <i>Phoen<\/i>. ap. Athen. 4.154e διπτύχω κόρω (frgm. 471 <font color='green'>Dindorf<\/font> ed. Oxon.); Lycophr. 554 διπτύχων ἕνα, einen der beiden Dioskuren."
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